Donnerstag, 26. April 2012

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Matilda öffnete abrupt die Augen, als ihr jemand ins Gesicht schlug. Keuchend setzte sie sich auf und schaute sich panisch um. War alles in Ordnung? Wo war der Junge, oder das, was von ihm übrig war?
Doch nach einem umschweifendem Blick bemerkte das Mädchen, dass sie sich in ihrem Zimmer befand, nirgends Blut war und alles wohl doch nur ein Traum war. Und die Hand, die sie geschlagen hatte, gehörte zu ihrem Pfleger Yoshiro. Es war grauenhaft, in der
Démon De Sang hatte jeder Patient einen eigenen Pfleger, damit die Psyche unter Kontrolle gehalten werden konnte. Matilda kam gebürtig aus Frankreich und war nun in Japan in einem Irrenhaus, wessen Besitzer ein guter Freund von ihrem Vater war. Nur aus diesem Grund durfte sie hier sein, sonst wär es viel zu teuer hier gewesen. Das Mädchen gehörte hier gar nicht her, sie war nicht verrückt. Ihre Eltern glaubten dies aber, da sie vor einem Monat mitten in der Nacht schreiend im Bad stand und sich mit einer stumpfen Rasierklinge versucht hatte, das rechte Auge aufzuschlitzen. Dabei schrie sie ständig die Worte, es sei alles verloren, sie sei verloren und müsste ihre Schuld begleichen. Was mit diesen Worten gemeint war, wusste niemand. Aber durch genau diesem Vorfall wurde Matilda nach Japan in dieses Irrenhaus erfrachtet, bloß weit weg von ihrem Eltern, damit sie sich nicht mit ihr rumschlagne mussten.
Immer noch in Gedanken vertieft, bemerkte das Mädchen gar nicht, dass Yoshiro sie stirnrunzelnd ansah und überlegte, ob er ihr ein Glas Wasser ins Gesicht schütten sollte. Yoshiro war der wohl einzige Pfleger, der nett zu ihr war und sich wirklich um sie sorgte. Was auch nicht verwunderlich war, er war noch sehr jung, vielleicht sogar in ihrem Alter. Gut sah er auch aus, Yoshiros Haare waren eigentlich komplett schwarz, aber er färbte sie sich dunkelrot. Seine Augen hatten die Farbe von dunkler Schokolade und sein Körper sa hunter der Pflegertracht durchtrainiert aus. Aber Matilda machte sich keine Hoffnungen, er war ein Pfleger und sie eine Durchgeknallte. Keine Chance. Niemals.
Matilda blickte Yoshiro in die Augen und seufzte innerlich, wieso musste sie ihm ausgerechnet als eine Patientin begegnen ? Ok, wäre sie nicht als Patientin hier, wäre sie ihm wohl niemals begegnet.
,,Wie wäre es, wenn unsere allseits beliebte Hoheit endlich aufstehen würde, um in den Speisesaal zu gehen ? Denn dort wartet Ihr Mal, Werteste. ‘’ Matilda musste sic hein Lachen verkneifen, Yoshiro schaffte es immer wieder, sie zum Lachen zu bringen oder einfach nur ihre Laune zu verbessern. Dafür mochte sie ihn so sehr. Ob er das mit allen machen würde ? Das ist jetzt aber egal, ihr Magen knurrte laut, Zeit fürs Essen ! Das Mädchen sprang aus dem Bett und verwuschelte die Haare von ihrem Pfleger und gin gins angrenzende Badezimmer, um sich umzuziehen. Kaum war die Tür hinter iher geschlossen vernahm sie einen Flüsterton, es war, als ob jemand hinter ihr stehen würde. Matilda drehte sic hum, doch da war niemand. Vielleicht hatte sie sich das auch nur eingebildet. Sie zog sich komplett aus, um sich einer schnellen Katzenwäsche zu unterziehen, duschen konnte sie auch nach dem Essen. Als sie ihre Anziehsachen fein säuberlich zusammen gelegt hatte und in den Spiegel schaute stand genau hinter ihr ein Mann, welcher aussah, als ob er von einer Farm stammen würde. Er trug eine Latzhose, welche an gewissen Stellen fadenscheinig war und erkennen lies, dass er männlich war. Sein Blick ruhte auf ihren entblössten Brüsten und seine Zunge fuhr über seinen Mund und man konnte vergilbte Zähne erkennen, die kurz vor dem Ausfallen wohl waren. Die Hand des Mannes rieben über seine Lende und ein Stöhnen entfuhr aus seinem Mund, während seine Augen sie zu vergewaltigen schienen. Matilda konnte ihren Blick nicht von ihm reißen, sie konnte sich auch nicht rühren. Das einzige was sie tun konnte, war schreien und das tat sie auch. Sie schrie und schrie, bis die Badezimmertür aufgebrochen wurde und Yoshiro heringestürzt kam, er blickte sich wild um und sah dann, dass Matilda nackt war und drehte sich sofort um. ,,Was war los ? Wieso hast du geschrien ?’’ ,,Da, siehst du nicht den..’’ Doch das letzte Wort blieb Matilda im Hals stecken, denn ein weiterer Blick im Spiegel zeigte dem Mädchen, dass der Mann verschwunden war, doch wie konnte das sein ? Er konnte sich ja nicht in Luft aufgelöst habe, oder hatte sie sich alles nur vorgestellt ? ,, Es ist nichts, ich bin wohl übermüdet...oder hab nur zuviel Hunger und habe deswegen Halluzinationen, du kannst wieder gehen, tut mir Leid Yoshi…’’ Gott sei dank hatte sich Yoshiro weggedreht und sah nicht, wie rot das Gesicht von Matilda wurde. Der Pfleger verließ das Bad und das Mädchen zog sich schnell an,um mit Yoshiro in den Speisesaal zu gehen. Auf dem Weg überlegte sie fieberhaft, was das eben war.

Mittwoch, 25. April 2012

Prolog

Matilda stand auf einer Wiese voller Blumen, sie dufteten nach Frühling, nach Freiheit. Die Sonnenstrahlen wärmten ihr Gesicht und sobald sie ihre Augen schloss, war es, als ob sie eine Lampe in ihrem Kopf eingeschaltet hätte. Es war herrlich, so eine Ruhe, innerlich sowie äußerlich. Niemand wollte ihr wehtun, niemand befahl ihr Dinge. Sie konnte einfach sie selbst sein. Doch was war das? Da war ein Geräusch, als ob jemand zu hier sprinten würde und dabei sich keine Sorgen machte, ob man ihn oder sie hören würde. Sie öffnete widerwillig die Augen und hätte niemals mit dem gerechnet, was sie vor sich sah. Es war ein Junge, er kam ihr bekannt vor, doch sie konnte nicht sagen, weshalb, es war ein da dieses Gefühl. Der Junge war hübsch, er hatte kohleschwarzes Haar und helle Augen, welche Farbe genau, konnte Matilda nicht sagen, aber sie fesselten sie. Er war groß, obwohl er jung aussah, sein kindliches Gesicht strotze nur so vor Unschuld, aber irgendetwas störte. Waren es seine Augen? Die so guckten? Seine Haltung, während er lief, als ob er vor etwas weglaufen würde? Oder eine schwere Last tragen würde? Sie würde ihn einfach fragen. Je näher dieser Junge kam, desto deutlicher wurde, dass er weglief, nur vor was, sie waren auf einer Wiese, die friedlich war, oder zumindenst den Anschein hatte. Der Junge stand endlich vor hier, schnaufend und nach Luft ringend. Beim näheren Betrachten fiel auf, dass seine Haut so dünn war wie Pergament, die blauen Äderchen sahen aus, als ob sie direkt auf die Haut gezeichnet waren und nicht dadrunter lagen. Seine tiefroten Lippen sahen aus, als ob sie mit roter Farbe bestrichen worden sind, die niemals trocknen würde. Wie Blut bei einem Vampire, dachte sich Matilda, aber dass er ein Vampir war, ist nicht möglich, denn soetwas gibt es nicht. Nicht in ihrer Welt. Das Mädchen versuchte dem Jungen in die Augen zu blicken, schaffte es aber nicht, nicht dass er wegschauen würde, nein das Problem war, dass sobald man kurz in seine Augen blickte, im Kopf ein Flüstern begann, die geflüsterten Worte waren grausam, sie versprachen dir einen grauenvollen Tod, beschrieben ihn bis ins kleinste Detail. Sobald man den Blick abwendete, hörte das Gemurmel auf. Matilda war verwirrt, wieso passierte so Etwas, wenn sie ihm in die Augen schauen wollte? Vorallem, wieso dachte sie dann an solch grausame Dinge? Egal, mit solchen Fragen konnte sie sich später beschäftigen, jetzt galt es, den Jungen zum Sprechen zu bringen. ,,Hallo, ich bin Matilda. Wer bist du?" Der Junge starrte sie nur aus seinen großen, blauen Augen an und sagte gar nichts. Sein Blick machte ihr Angst, es war, als ob er sie gleich anspringen würde oder als ob er umkippen würde, um verrückt zu werden. Vielleicht war er ja verrückt? So genau konnte sie das ja nicht sagen. Wenn Sprechen nicht half, würde Matilda ihn wohl anstupsen müssen, damit er sich regte und ein Lebenszeichen von sich gab. Sie hob ihre Hand und wollte ihn an der Schulte berühren, als plötzlich ein Ruck durch den Körper des Jungen ging und er seine Augen aufriss und seine Zähne in ihren Arm stieß, um daran zu zerren wie ein tollqütiger Hund. Seine Haut veränderte sich blitzschnell, eben war sie noch hell und durchschneinig wie Pergament, aber jetzt sah sie aus, als ob man ein Stück Fleisch wochenlang in der Sonne liegen gelassen hätte. Überall fielen Hautfetzen von seinem Körper und dadrunter konnte man verfaultes Fleisch, Muskelstränge und die blanken Knochen sehen. Blut tropfte ihm aus zahllosen Wunden und benetzten von Matilda die Kleidung und ihre Haut. Der Junge riss immernoch an ihrem Arm und kaute genüßlich darauf herum, als plötzlich eines seiner Augen einen schmatzenden Ton von sich gab und aus der Augenhöhle plumpste und nur noch lose an dem Nervenstrang hing. Matilda musste würgen, wieso konnte sie sich nicht abwenden, losreißen und weglaufen? Doch was sie ammeisten wunderte war, dass sie keinen Schmerz verspürte. War sie schon tot und erlebte hier nur ihren Todesmoment? Und wieso hatte sich dieser Junge so rapide verändert? Jetzt sah er aus, wie ein Zombie oder Schlimmeres. Egal was hier los war, Matilda musste sich von diesem Ding befreien und allem ein Ende bereiten, nur wie war noch nicht klar. Sie rieß an ihrem Arm und zerrte mit aller Kraft daran, sie zog und zog und endlich spürte sie, wie der Kiefer von dem Jungen nachlies und abgerissen wurde von ihr und nur noch an ihrem Arm hing, wie ein Armband. Eine riesige Blutfontäne schoss ihr entgegen und ihr ganzes Gesicht war nun voller Blut, sie musste würden, aber unterdrückte es, übergeben konnte sie sich später, jetzt musste sie nur von hier weg. Sie warf noch einen letzten Blick auf den Jungen und erstarrte mitten in der Bewebung. Der Junge wurde immer dicker und aufgeplusterter, es war als ob ihn jemand aufblasen würde. Irgendwann war er so aufgeblasen, dass er nicht mal mehr einen Fuß vor den anderen setzen könnte, aber er wurde immer dicker und dicker. Matilda wollte weglaufen, doch ihre Beine schienen wie festgeklebt zu sein. Auf dem Gesicht des Jungen bildetete sich die übrig gebliebene Oberlippe zu einem Lächeln und in Matildas Kopf wurde geflüstert, eine männliche Stimme sprach zu ihr, ,,Lauf oder es passiert mit dir das Gleiche, wie mit mir." Und nach diesen Worten zerplatze der Junge und verteilte seine Eingeweide auf der ganzen Wiese. Das Mädchen fiel in Ohnmacht und spürte nurnoch, wie sie auf den Boden aufschlug und sie neben einem Auge des Jungen landete.

Und der Horror beginnt

Hallo meine Lieben, ich habe beschlossen, einen Blog zu machen, wo ich Geschichten poste, hauptsächlich werde ich hier jetzt meine Horror Geschichte posten, da diese jetzt mein Hauptanliegen ist.

Ich hoffe, sie gefällt euch und ich warne euch vor, die Geschichte ist nicht für zarte Gemüter, sie könnte Alpträume verursachen und auf den Magen schlagen!

Wenn ihr Kritik, Anregungen oder sonstiges habt, schickt mir doch eine E-Mail :) charlybuecher@live.de

Ich werde versuchen, so oft wie möglich hier ein Kapitel, oder zumindenst einen weiteren Teil hier zu posten!

Ich freu mich schon darauf und ihr euch hoffentlich auch <3