Mittwoch, 25. April 2012
Prolog
Matilda stand auf einer Wiese voller Blumen, sie dufteten nach Frühling, nach Freiheit. Die Sonnenstrahlen wärmten ihr Gesicht und sobald sie ihre Augen schloss, war es, als ob sie eine Lampe in ihrem Kopf eingeschaltet hätte. Es war herrlich, so eine Ruhe, innerlich sowie äußerlich. Niemand wollte ihr wehtun, niemand befahl ihr Dinge. Sie konnte einfach sie selbst sein. Doch was war das? Da war ein Geräusch, als ob jemand zu hier sprinten würde und dabei sich keine Sorgen machte, ob man ihn oder sie hören würde. Sie öffnete widerwillig die Augen und hätte niemals mit dem gerechnet, was sie vor sich sah. Es war ein Junge, er kam ihr bekannt vor, doch sie konnte nicht sagen, weshalb, es war ein da dieses Gefühl. Der Junge war hübsch, er hatte kohleschwarzes Haar und helle Augen, welche Farbe genau, konnte Matilda nicht sagen, aber sie fesselten sie. Er war groß, obwohl er jung aussah, sein kindliches Gesicht strotze nur so vor Unschuld, aber irgendetwas störte. Waren es seine Augen? Die so guckten? Seine Haltung, während er lief, als ob er vor etwas weglaufen würde? Oder eine schwere Last tragen würde? Sie würde ihn einfach fragen. Je näher dieser Junge kam, desto deutlicher wurde, dass er weglief, nur vor was, sie waren auf einer Wiese, die friedlich war, oder zumindenst den Anschein hatte. Der Junge stand endlich vor hier, schnaufend und nach Luft ringend. Beim näheren Betrachten fiel auf, dass seine Haut so dünn war wie Pergament, die blauen Äderchen sahen aus, als ob sie direkt auf die Haut gezeichnet waren und nicht dadrunter lagen. Seine tiefroten Lippen sahen aus, als ob sie mit roter Farbe bestrichen worden sind, die niemals trocknen würde. Wie Blut bei einem Vampire, dachte sich Matilda, aber dass er ein Vampir war, ist nicht möglich, denn soetwas gibt es nicht. Nicht in ihrer Welt. Das Mädchen versuchte dem Jungen in die Augen zu blicken, schaffte es aber nicht, nicht dass er wegschauen würde, nein das Problem war, dass sobald man kurz in seine Augen blickte, im Kopf ein Flüstern begann, die geflüsterten Worte waren grausam, sie versprachen dir einen grauenvollen Tod, beschrieben ihn bis ins kleinste Detail. Sobald man den Blick abwendete, hörte das Gemurmel auf. Matilda war verwirrt, wieso passierte so Etwas, wenn sie ihm in die Augen schauen wollte? Vorallem, wieso dachte sie dann an solch grausame Dinge? Egal, mit solchen Fragen konnte sie sich später beschäftigen, jetzt galt es, den Jungen zum Sprechen zu bringen. ,,Hallo, ich bin Matilda. Wer bist du?" Der Junge starrte sie nur aus seinen großen, blauen Augen an und sagte gar nichts. Sein Blick machte ihr Angst, es war, als ob er sie gleich anspringen würde oder als ob er umkippen würde, um verrückt zu werden. Vielleicht war er ja verrückt? So genau konnte sie das ja nicht sagen. Wenn Sprechen nicht half, würde Matilda ihn wohl anstupsen müssen, damit er sich regte und ein Lebenszeichen von sich gab. Sie hob ihre Hand und wollte ihn an der Schulte berühren, als plötzlich ein Ruck durch den Körper des Jungen ging und er seine Augen aufriss und seine Zähne in ihren Arm stieß, um daran zu zerren wie ein tollqütiger Hund. Seine Haut veränderte sich blitzschnell, eben war sie noch hell und durchschneinig wie Pergament, aber jetzt sah sie aus, als ob man ein Stück Fleisch wochenlang in der Sonne liegen gelassen hätte. Überall fielen Hautfetzen von seinem Körper und dadrunter konnte man verfaultes Fleisch, Muskelstränge und die blanken Knochen sehen. Blut tropfte ihm aus zahllosen Wunden und benetzten von Matilda die Kleidung und ihre Haut. Der Junge riss immernoch an ihrem Arm und kaute genüßlich darauf herum, als plötzlich eines seiner Augen einen schmatzenden Ton von sich gab und aus der Augenhöhle plumpste und nur noch lose an dem Nervenstrang hing. Matilda musste würgen, wieso konnte sie sich nicht abwenden, losreißen und weglaufen? Doch was sie ammeisten wunderte war, dass sie keinen Schmerz verspürte. War sie schon tot und erlebte hier nur ihren Todesmoment? Und wieso hatte sich dieser Junge so rapide verändert? Jetzt sah er aus, wie ein Zombie oder Schlimmeres. Egal was hier los war, Matilda musste sich von diesem Ding befreien und allem ein Ende bereiten, nur wie war noch nicht klar. Sie rieß an ihrem Arm und zerrte mit aller Kraft daran, sie zog und zog und endlich spürte sie, wie der Kiefer von dem Jungen nachlies und abgerissen wurde von ihr und nur noch an ihrem Arm hing, wie ein Armband. Eine riesige Blutfontäne schoss ihr entgegen und ihr ganzes Gesicht war nun voller Blut, sie musste würden, aber unterdrückte es, übergeben konnte sie sich später, jetzt musste sie nur von hier weg. Sie warf noch einen letzten Blick auf den Jungen und erstarrte mitten in der Bewebung. Der Junge wurde immer dicker und aufgeplusterter, es war als ob ihn jemand aufblasen würde. Irgendwann war er so aufgeblasen, dass er nicht mal mehr einen Fuß vor den anderen setzen könnte, aber er wurde immer dicker und dicker. Matilda wollte weglaufen, doch ihre Beine schienen wie festgeklebt zu sein. Auf dem Gesicht des Jungen bildetete sich die übrig gebliebene Oberlippe zu einem Lächeln und in Matildas Kopf wurde geflüstert, eine männliche Stimme sprach zu ihr, ,,Lauf oder es passiert mit dir das Gleiche, wie mit mir." Und nach diesen Worten zerplatze der Junge und verteilte seine Eingeweide auf der ganzen Wiese. Das Mädchen fiel in Ohnmacht und spürte nurnoch, wie sie auf den Boden aufschlug und sie neben einem Auge des Jungen landete.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Okay , also wie schon gesagt wenn du dein Buch : Namenlos veröffentlichst will ich ein Exemplar. Und durch das was ich gerade hier gelesen habe , will ich es erst recht !!!!!!!!
AntwortenLöschenDAS IST 1.000.000 mal besser las meines
Finde deine Idee sehr gut... Bin selbst ein Freund von Horror oder auch Splater Geschichten... Weiter so... Wenn einige Sätze noch mal überarbeitet und umgestellt werden ist das ein guter Anfang :)
AntwortenLöschenLieben Gruß N-i
zwischenwelttraeumer.blogspot.com